Das Buch ist absolut lesenswert, weil es nicht nur informiert, wach rütteln könnte, sondern auch Lösungsansätze bietet! (keine Werbung!)

“Dieses Buch stellt eingängig, gut verständlich und unterhaltsam dar, wie unser aller Wohlergehen vom diversen Leben um uns herum abhängt.”
Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist und »Terra X«-Moderator

Schon der Klappentext wird deutlich: “Wir teilen uns den Planeten mit vermutlich acht Millionen weiteren Arten. Zum Vergleich: Dieses Buch besteht aus ungefähr 40.000 Wörtern, in 200 solcher Bücher wären es also acht Millionen. Wäre jedes dieser Wörter eine Art, wären wir Menschen nur ein einziges Wort… Und trotzdem geht es meistens nur um uns. Auch in diesem Buch wird es um Menschen gehen, um unsere Sicht auf die Welt. Es geht aber vor allem darum, dass dieses <uns> nicht denkbar wäre ohne die <anderen>…weil wir Teil der Natur sind und es keinen einzigen Lebensbereich des Menschen gibt, der nicht vom Funktionieren <der anderen> (also der Intaktheit der Natur) abhängig ist…”

“Was kümmert es uns, wenn in Brasilien eine Art verschwindet, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts gewusst haben? Und wäre es nicht fantastisch, wenn Mücken ausstürben?

Ganz und gar nicht: Die Natur ist ein Netzwerk, in der jeder Organismus eine wichtige Rolle spielt. Keine Art existiert unabhängig von den anderen – wir Menschen sind hier keine Ausnahme. Ohne den Reichtum der Natur könnten wir nicht überleben: ohne Insekten kein Obst, ohne Mikroorganismen kein Humus, ohne Mücken keine Schokolade.

Zerstören wir unbedacht diese Vielfalt, gefährden wir auch unsere eigene Existenz. Damit das nicht passiert, wirft dieses Buch einen unterhaltsam Blick auf die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen, die uns Nahrung, Sicherheit, Gesundheit und so vieles mehr schenkt. Und es stellt klar, was passieren muss, damit wir das Artensterben noch aufhalten können.”

Trotz oder gerade wegen der Corona-Krise ein wichtiges Buch, um zu verstehen, welchen Beitrag wir geleistet haben und welchen wir zukünftig leisten könnten. Um es mit den Autorinnen zu sagen: “Ob Sie die Mücke dabei lieben lernen? Vielleicht nicht, aber Sie werden sie zu schätzen wissen.”