Im September auf der Nordhalbkugel, wenn der nach außen drängende Sommer sich seinem Ende entgegen neigt, die Tage kürzer und kühler werden – dann liegt Veränderung in der Luft: alles um uns herum und auch wir selbst beginnen, uns langsam mehr nach innen zu wenden.

Für unseren Körper bedeuten die Temperaturschwankungen, der vermehrte Wind, die abnehmende Luftfeuchtigkeit, die veränderte Energie eine Irritation von Vata. Wir müssen ihn unterstützen, um Immunsystem und Widerstandskraft für den langen Winter zu stärken. Einerseits muss auf adäquate Kleidung geachtet werden, andererseits müssen wir auch unsere Ernährung entsprechend anpassen. Einerseits gibt es noch sehr warme Tage, anderseits werden die Abende, Nächte und Morgen deutlich kühler, so dass diese Wechselhaftigkeit gepaart mit der zunehmenden Trockenheit sich auf unseren Körper auswirken. In der ersten Septemberhälfte sind darum z.B. die kühlenden, verdauungsfördernden Äpfel eine gute Wahl. Wurzelgemüse, Haferflocken, Süßkartoffeln und Kartoffeln sind hilfreich, saisonal und lecker. Später sollten wir dem Verlangen nach salzigem Geschmack, gegarten Pilzen, Zwiebeln usw. nachgeben, was uns in dieser wechselhaften Zeit erden kann. Auch Saures wie Zitrone und Limette helfen der Verdauung und befeuchten das Gewebe.

 

Ayurvedische Gewürze wie Ashwagandha (Indischer Ginseng) oder Süßholz können ebenfalls hilfreich sein.

 

Weiterführende Ausführliche Informationen und eine Vielfalt an entsprechenden Rezeptideen finden sich z.B. bei

 

https://www.joyfulbelly.com/Ayurveda/article/Ayurvedic-Diet-for-September/926

https://www.rosenberg-ayurveda.de/ayurveda-das-wissen-vom-leben/was-ist-ayurveda/ayurvedaundernhrung/koch-rezepte/

 

Für die südliche Hemisphäre gelten analog die Anregungen für den Monat März