3 Vorteile gegenüber Butter:

  • Ghee ist hoch erhitzbar! Ghee kann problemlos hoch erhitzt und somit auch zum Anbraten verwendet werden. (Bei Butter würde das Wasser in der Pfanne spritzen und das Eiweiß verbrennen.) Bis 190 Grad Celcius bleiben die Fettsäuren im Ghee stabil. Das bedeutet, dass die Fettsäuren nicht oxidieren, keine freien Radikale entstehen und daher auch im Körper keine oxidativen Prozesse stattfinden.
  • Ghee ist lange haltbar und leicht lagerbar! Während des Herstellungsprozesses verdampft das in der Butter enthaltene Wasser nahezu vollständig, so dass die mikrobielle Belastung im fertigen Produkt kaum vorhanden ist.
  • Ghee kann in der Regel von Menschen mit Laktoseintoleranz verzehrt werden! 

Ghee enthält überwiegend gesättigten Fettsäuren (60 Prozent), daneben auch etwa 30 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren und etwa 5 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Der Ayurveda schätze – so die Europäische Akademie für Ayurveda – die Wirkung von Nahrungsmitteln immer in Bezug auf ihre Verdaulichkeit und nicht – wie wir das heute tun – im Hinblick auf ihre Inhaltsstoffe ein. Im Falle von Ghee finde durch das Köcheln eine Art Transformationsprozess statt, in dem sich im Ghee viele Heilwirkungen entfalten.

Die Wirkpotenz des Ghee hängt von dessen Qualität ab und diese wiederum von der Qualität der Butter, aus der es hergestellt wird. Und diese wiederum ist abhängig von den Lebensumständen der Kuh, die die Milch zur Herstellung der Butter erzeugt.

Achten Sie daher beim Kauf von Ghee darauf, dass es sich um ein Ghee aus biologisch erzeugter Butter handelt.

Ghee kann man auch relativ einfach selbst herstellen (Rezept siehe unten). Dabei stellt sich die Frage, ob zur Herstellung Süßrahm- oder Sauerrahmbutter besser geeignet ist? Diese lässt sich nur differenziert beantworten: mit Süßrahmbutter ist die Herstellung leichter und das Ergebnis stabiler. Allerdings bringen die in der echten Sauerrahmbutter enthaltenen, vor deren Reifung zugefügten, Milchsäurebakterien gesundheitliche Vorteile, denn diese Butter ist deutlich bekömmlicher und die Milchsäurebakterien helfen dem Darm. Im Gegensatz zu der echten Sauerrahmbutter werden der “mildgesäuerten Butter” die Milchsäurebakterien erst nach der Reifung zugefügt, so dass sie keinen gesundheitlichen, sondern nur noch einen geschmacklichen Effekt haben. Auch hier gilt: am besten biologisch erzeugte Butter verwenden.

Immer gilt: nur 1-2 TL pro Tag innerlich anwenden!

(Quellen und weitere Informationen:  https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ghee-heilwirkung-ia.html; © 2008 NATUR & HEILEN, Beratungsservice, https://ayurveda-schatztruhe.de/12-moeglichkeiten-mit-ghee-gesund-zu-leben/; https://www.codecheck.info/news/Ghee-Warum-ist-die-ayurvedische-Butter-so-gesund-246216 )

Rezept zur Herstellung von Ghee: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ghee-selber-machen.html

Rezept für ein Gemüsecurry: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gemuese-curry-mit-ghee-masala.html

(Empfehlungen und Foto: unbezahlte Werbung)

Wer sich vegan ernährt und auf tierische Produkte verzichtet, sollte auf eine ausreichende Fettzufuhr in Form pflanzlicher Öle achten. Besonders empfehlenswert ist das wertvolle Olivenöl extra vergine, wobei auch hier ein qualitativ hochwertiges und biologisch erzeugtes Öl aus mehreren Gründen bedeutsam ist! Empfehlungen gibt es im weiteren Blog-Verlauf.