Spontanheilungen, die schulmedizinisch unerklärlich bleiben, scheinen ein interessantes Thema zu sein, denn natürlich würde man gerne einen multiplizierbaren Mechanismus dahinter erkennen. Die Forschung dazu gestaltet sich unübersichtlich, denn einerseits gibt es kaum unbehandelte Patienten und andererseits scheuen sich viele Ärzte und Wissenschaftler noch immer, Spontanheilungen ernsthaft zu diskutieren. Sie befürchten, als unseriös zu gelten, erklärt Prof. Sabine von Kleist, Direktorin des Instituts für Immunbiologie der Universität Freiburg und Vizepräsidentin der Deutschen Krebshilfe. (Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/6798/Spontanremissionen-bei-Krebserkrankungen-Das-Phaenomen-der-unerwarteten-Genesung )

“Gerade in Deutschland ist es sehr schwierig sich als Schulmediziner zu diesem Thema zu äußern. In großen Tumorzentren in den USA, beispielsweise am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, gibt es bereits eigene Abteilungen, die sich komplementärmedizinischen Behandlungskonzepten widmen. Dort wird diese Herangehensweise als integrative Medizin bezeichnet und sogar intensiv erforscht”…Prof. Waldemar Uhl (Quelle: Natur & Heilen 12/2015).

Ein Ansatz sind bestimmte Meditationsformen, deren Wirkmechanismen in der Aktivierung der Selbstheilungskräfte gesehen werden. Eine nicht unumstrittene Form der Heilmeditation kombiniert mit Handauflegen ist die Wolfgang-Maly-Meditation https://wolfgang-maly.de/maly-meditation.com/. Es gibt einige Erfolgsgeschichten und die Schulmedizin interessiert sich für die Meditation als komplementäre Maßnahme. Unumstritten scheint, dass jede Form der Meditation den Geist beruhigt, den Blutdruck senken kann und somit zur Stressreduktion beiträgt, was sich wiederum positiv auf die Funktionen des Immunsystems auswirkt.

In vielen Teilen unserer Erde gehört die Meditation ganz selbstverständlich zum Leben und eben auch zur Heilung, denn sie stellt einen wesentlichen Weg dar, zum eigenen inneren Kern vorzudringen und in Einklang mit ihm zu leben. “Die Biochemikerin Caryle Hirshberg fand heraus, welche Auffälligkeiten es bei jenen Menschen gibt, die Spontanremissionen erlebt haben: “Was ich auf jeden Fall sagen kann, ist, dass jeder von ihnen mit etwas in Berührung gekommen ist, das für sie oder ihn ganz wesentlich ist, nämlich, dass sie einen Zugang zum innersten Kern ihrer Persönlichkeit gefunden haben und dann Verhaltensweisen, Lebenseinstellungen und Praktiken entwickelten, die möglichst übereinstimmend mit ihrem innersten Selbst sind.”” (Quelle: Natur & Heilen 12/2015).

Ob und inwieweit jemand dieser potentiellen Heilkraft vertraut ist höchst individuell, doch ich möchte hier ein Zitat von C.G. Jung, dem Begründer der analytischen Psychologie, zum Nachdenken anführen: “Es liegt mir fern, die moderne Medizin und Chirurgie irgendwie herabzusetzen, ich hege im Gegenteil große Bewunderung für beide. Aber ich habe Blicke tun dürfen in die ungeheuerlichen Energien, die der Persönlichkeit selbst innewohnen, und in solche von außerhalb liegenden Quellen, die unter gewissen Bedingungen durch sie hindurch strömen und die ich nicht anders als göttlich bezeichnen kann….Die irrationale Fülle des Lebens hat mich gelehrt, nie etwas zu verwerfen, auch wenn es gegen alle (ach so kurzlebigen) Theorien verstößt oder sich sonst wie als vorderhand unerklärlich erweist. Man ist dadurch zwar beunruhigt; man ist nicht ganz sicher, ob der Kompass richtig zeigt, aber in Sicherheit und Gewissheit macht man keine Entdeckungen.” (Quelle: http://www.zenartblog.com/c-g-jung/ )

Vielleicht gibt es neue, wertvolle Ergänzungen zu schulmedizinischen Maßnahmen? In meinem kurzen Artikel über Heilnetze gibt es möglicherweise Hinweise: https://eat-yur-life.de/wp-admin/post.php?post=154&action=edit