Mir geht es in der aktuellen Pandemie-Situation wie in vielen anderen Situationen: ich möchte gerne selbst Verantwortung übernehmen und etwas für mich und meine Gesundheit tun. Bisher fokussieren sich die meisten Meldungen auf “Bekämpfung”, “Krieg”, “besiegen” und man gewinnt den Eindruck, wir seien dem Virusgeschehen völlig hilflos ausgeliefert und nur ein entsprechendes Medikament oder eine entsprechende Impfung könnten uns “retten”, damit wir alles wieder “normal” wird. Abgesehen davon, dass wir uns wohl auf ein neues “Normal” einstellen müssen und wir wahrscheinlich längerfristig mit der Existenz dieses neuen Virus werden leben müssen, sind wir nicht ganz so wehrlos.

Wir können durchaus etwas tun, allerdings erfordert das eigene Anstrengung und den Willen, den eigenen Lebensstil möglicherweise etwas zu verändern. Die weit verbreitete Lockdown-Situation könnte dafür eine gute Gelegenheit sein, denn die meisten Menschen haben mehr Zeit. Warum also diese nicht nutzen, um etwas Neues auszuprobieren?

Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen – Prävention und Therapie zugleich

Ermutigende Untersuchungsergebnisse gibt es beispielsweise von Prof. Dr. Jürgen Vormann vom Institut für Prävention und Ernährung: ” Während die Corona-Pandemie weltweit Menschen und Gesundheitssysteme vor außerordentliche Herausforderungen stellt, und die wissenschaftliche Forschung jede Anstrengung für die rasche Entwicklung effektiver Arzneimittel und eines Impfstoffes unternimmt, scheint es zumindest eine geeignete Prophylaxe zu geben. Wenn der Säure-Basen-Haushalt sich in einem alkalischen Milieu bewegt, hat der Stoffwechsel gute Voraussetzungen, eine Infektion mit dem Coronavirus und die Erkrankung an Covid-19 abzuwehren… Das Fazit: Das Vermeiden einer Azidose beeinflusst die Coronaviren-Aktivität. Ein basischer pH-Wert hemmt sowohl die Infektion als auch die Virenvermehrung…Generell ist das Immunsystem in der Lage, Viren unterschiedlichster Art zu erkennen und zu eliminieren. In westlichen Ländern haben viele Menschen eine ernährungsbedingte Säurebelastung. Wir wissen, dass die hohe Säurelast das Immunsystem schwächt. Die Frage war: Kann eine Änderung des Säure-Basen-Status‘ die Immunantwort auf Coronaviren beeinflussen? Die Antwort lautet ja… Um eine Zelle zu infizieren, müssen Bestandteile der Virusmembran mit der Membran der Wirtszelle verschmelzen. Dieser Prozess wird wesentlich von der umgebenden Säurekonzentration beeinflusst. Ein saurer pH-Wert erleichtert diesen Vorgang, während ein basischer pH-Wert hemmend wirkt. Auch die intrazelluläre Vermehrung des Coronavirus ist vom vorherrschenden Milieu abhängig. Wird der pH-Wert vom sauren in den basischen Bereich angehoben, wird das Coronavirus irreversibel inaktiviert und überlebt nur noch Minuten… Auch die Wirkung des derzeit diskutierten Covid-19-Medikaments Hydroxychloroquine zielt auf die Azidose ab; das Arzneimittel verhindert die intrazelluläre Ansäuerung und hemmt dadurch die Virenvermehrung. Allerdings ist Hydroxychloroquine aufgrund der hohen Nebenwirkungen nicht unproblematisch…Prof. Vormann: „Die neuen Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass eine Basensubstitution sowohl präventiv als auch bei Covid-19-Patienten sinnvoll ist.“

Aus diesen bestätigten Forschungsergebnissen lässt sich der Schluss ziehen, dass ein basischer pH-Wert die Immunlage verbessert und sowohl das Infektionsrisiko als auch die intrazelluläre Vermehrung des Coronavirus vermindert. Die Übersäuerung könnte auch eine Erklärung dafür sein, dass überwiegend ältere oder immunsupprimierte Menschen (schwer) an Covid-19 erkranken. Viele Menschen haben einen gestörten Säure-Basen-Haushalt, die meisten unwissentlich. Während der Stoffwechsel in jungen Jahren noch ganz gut mit dem Säureüberschuss klarkommt, treten in der zweiten Lebenshälfte oft Symptome wie Antriebsschwäche, rasches Ermüden, Appetitlosigkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Hautprobleme auf. Die Übersäuerung strapaziert das Immunsystem.

…Einfach ist es hingegen, unmittelbar durch die Ernährung Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt zu nehmen. Mindestens die Hälfte der täglichen Nahrungsmittel sollte basisch sein, also aus Obst, Gemüse und Salat bestehen. Viele als sauer empfundene Speisen liefern dabei reichlich basische Mineralstoffe und zählen daher zu den Basenbildnern – so z. B. Zitronen, Trauben und Äpfel oder Essig. Säurebildner wie Wurst, Fleisch, Fisch, Getreide und Milchprodukte sollte man hingegen reduzieren. Der Gesundheit zuliebe ist eine basische Ernährung ein guter Rat. In Zeiten von Corona gilt das mehr denn je.

Prof. Vormann: „Meine Empfehlung für einen aktiven Immunschutz gegen Coronaviren ist, entweder über eine entsprechende Ernährung oder aber über schnell effektive Basenpräparate, die es in jeder Apotheke gibt, dem Virus sein Wohlfühl-Milieu zu nehmen.“  (Quelle: https://www.saeure-basen-forum.de/ph-corona)

Einige aufschlussreiche Säure-Basen-Tabellen für den täglichen Gebrauch gibt es beispielsweise hier:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/tabelle_saure-und-basische-lebensmittel.pdf

https://www.avogel.ch/de/extras/Pral-Tabelle.pdf

https://www.pascoe.de/fileadmin/media/pascoe.de/Downloads/Broschueren-Flyer_PDF/pral-wert-tabelle-pascoe.pdf

Kurze Anmerkung zu Kaffee: dieser erscheint in manchen Tabellen bei den basischen und in anderen bei den säurebildenden Lebensmitteln. Auf den Gesamtorganismus wirkt er leicht basisch, im Magen allerdings führt er zu vermehrter Säureproduktion und kann auf Dauer die Schleimhäute angreifen.

 

Atmen!

Die Lungen stellen ein entscheidendes Regulationssystem des Säure-Basen-Haushalts dar  (Kohlensäure-Bicarbonat-System). In Form von Kohlendioxid atmen wir den ganzen Tag über große Mengen an Säuren aus, die im Stoffwechsel ganz natürlich entstehen. Je intensiver wir atmen, desto größer sind auch die Kapazitäten dieses Systems. Darum ist regelmäßige Bewegung, am besten leichtes Ausdauertraining an der frischen Luft, elementar zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes. Aber auch Atemübungen, die die Tiefe der Atemzüge intensivieren, sind zu empfehlen… Wenn bei Erkrankungen der Lunge respiratorische Störungen auftreten und zu oberflächlich und langsam geatmet wird, kann das zu einer respiratorischen Azidose führen. Die CO2-Abatmung ist dann zu gering und das saure Kohlendioxid lagert sich im Körper an. (Quellen: https://www.lavita-magazin.de/uebersaeuerung und https://fet-ev.eu/saeure-basen-haushalt/)

Atemübungen sind auf allen Ebenen hilfreich und sollten selbstverständlich in den Alltag integriert werden. Das müssen keine aufwändigen Techniken sein und sie können als kleine Einheiten bei kurzen Arbeitspausen eingefügt werden – z.B. anstatt dem automatischen Blick auf die diversen Social Media Plattformen. Ausführlicheres zum Atem und den -übungen kann man hier nachlesen: https://eat-yur-life.de/atem-ist-leben/

Meditieren!

Studien belegen mittlerweile gut die positiven Auswirkungen regelmäßiger Meditation auf Körper, Geist und Seele. In ausgeglichenem Zustand unterstützen wir automatisch unser Immunsystem und sind eine Bereicherung für uns selbst und unsere gesamte Umwelt. Dabei kann man nichts falsch machen! Egal, ob sitzend, liegend, gehend, angeleitet oder frei – jede Form von Meditation kann uns helfen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann hier nachlesen und Links finden: https://eat-yur-life.de/warum-meditation-heilung-unterstuetzen-kann/ und https://eat-yur-life.de/meditation-esoterischer-quatsch-trend-einfach-hilfreich/

(unbezahlte Werbung): https://chopra.com/https://deepakchoprameditation.de/