Das Thema Meditation ist “Mode” geworden, was eigentlich ein Grund wäre, nicht darauf einzugehen, doch ich halte es für viel zu wichtig, um es aus Prinzip zu übergehen. Bei vielen Menschen in unseren Breiten stellt sich, sobald dieses Wort “Meditation” fällt, spontan ein Gefühl der Abneigung ein: das sind doch die, die stundenlang im Lotussitz Om chanten oder in ihre Hüfte atmen oder Achtsamkeit (noch so ein Signalwort) üben – alles Blödsinn und definitiv nichts für mich usw…. Ja, es gibt Meditationsformen, die all dies beinhalten, doch Meditation hat so viele verschiedene Gesichter und es gibt kein “richtig” oder “falsch”. Auch ein tief empfundenes Gebet kann Meditation sein oder ein Versenken in sich selbst oder tiefe Naturerlebnisse oder was auch immer dazu führt, den Geist und das Gedankenkarussell zu beruhigen und näher zu seinem eigenen Kern zu gelangen. In vielen Kulturen gehört die Meditation selbstverständlich zur spirituellen Praxis, so wie die Spiritualität generell ganz selbstverständlich zum Leben gehört.

Es gibt Bericht von Menschen, die mit Hilfe intensiver Meditation Heilung erfahren haben. Einer davon ist der US-Amerikaner Joe Dispenza. Er wurde als Fahrradfahrer von einem SUV angefahren und war daraufhin querschnittsgelähmt mit aussichtsloser Prognose. Das wollte er so nicht hinnehmen und da er “ohnehin nichts zu tun hatte”, hat er begonnen, eine eigene Meditationstechnik zu entwickeln und täglich stundenlang zu üben. Entgegen aller Erwartungen und Prognosen ist er wieder topfit geworden und ist nun weltweit “auf Mission” und bringt Tausenden von Menschen bei, wie man sein Gehirn neu vernetzen und den Körper mit dauerhaften Veränderungen neu konditionieren kann. Sein Bestreben zeigt sein leidenschaftliches Interesse daran, herauszufinden, “wie Menschen sich die neuesten Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und der Quantenphysik zunutze machen können, nicht nur, um sich von Krankheiten zu heilen, sondern auch, um im Leben mehr Glück und Erfüllung zu finden.” Auch wenn man geteilter Ansicht darüber sein mag, wie kommerziell das Ganze aufgezogen ist, bleibt doch der Kern der Sache der, dass es möglich ist, Denkmuster nachhaltig und damit tiefgehende Emotionen zu verändern und dadurch körperliche Veränderungen herbei zu führen. Passend dazu lauten die Titel seiner Bücher z.B. “Breaking the habit of being yourself” (deutsch: “Ein neues Ich”) oder “You are the placebo”. Er stützt seine Thesen übrigens mit wissenschaftlichen Untersuchungen.

(keine Werbung!)

Wer tiefer einsteigen möchte:

https://drjoedispenza.de/

https://www.youtube.com/watch?v=HeydTd2FCKw

Allgemein:

https://www.dasgehirn.info/handeln/meditation/warum-meditation

Ein sehr beeindruckender Film, in dem die Wirksamkeit und die Wirkungsweise von Meditation ein große Rolle spielt ebenso wie andere alternative, komplementäre, die Selbstheilungskräfte aktivierenden Heilweisen: https://www.netflix.com/search?q=heal&jbv=80220013&jbp=0&jbr=0

Einige Meditationsformen:

– dynamische Meditation nach Osho: http://www.osho.de/meditationen/dynamische-meditation/

– buddhistische Metta-Meditation: https://ich-will-meditieren.de/meditationstechniken/metta-meditation/

– transzendentale Meditation von Maharishi Mahesh Yogi: https://meditation.de/

– Zazen aus dem Zen-Buddhismus: https://ich-will-meditieren.de/meditationstechniken/zen/

– Meditationen aus dem Kundalini-Yoga von Yogi Bhajan: https://www.yoga-aktuell.de/yoga-praxis/meditation/kundalini-yoga-meditation-nach-yogi-bhajan/2/

– mein persönlicher Favorit: https://ich-will-meditieren.de/meditationstechniken/stille-meditation/

Unabhängig nachgewiesen wurde, dass Meditation Stress reduziert und dadurch stressinduzierte Symptome und Erkrankungen signifikant lindern kann und dadurch Lebensqualität steigern kann.