Wer, wie ich selbst, dunkelhaarig früh ergraut, wird wahrscheinlich entsprechend früh beginnen, sich die Haare zu färben. Nach vielen Jahren hat das bei mir dazu geführt, dass meine Kopfhaut begann, sich gegen die konventionellen Haarfärbe- und Haarkosmetikprodukte durch heftiges Brennen zu wehren. Also habe ich Pflanzenhaarfarben zum selbst färben getestet – mit sehr mäßigen Erfolgen. Durch eine Empfehlung bin ich schließlich nach weiteren missglückten Färbeversuchen zu meiner jetzigen Friseurin gekommen, einer Naturfriseurin und ein echter Glücksfall. Abgesehen davon, dass der sonst eher lästige Aufenthalt im Friseursalon dadurch zu einem kleinen Wellness-Erlebnis wurde inklusive beheizter Waschliege (ja, so etwas gibt es und es bedeutet: keine Nackenstarre mehr). Alle verwendeten Produkte sind zertifizierte Naturkosmetikprodukte, also auch die Haarfarben und die Ergebnisse sind sehr überzeugend. Selbsterklärend ist, dass mit einer aus Pflanzenpulvern hergestellten Farbe ein Blondieren dunkler Haare unmöglich ist, sonst gibt es allerdings unzählige Farbvarianten. Die Friseure/-innen sind sehr gut ausgebildet, haben oft einen ganzheitlichen Ansatz, der über das Thema Haare hinaus geht und nebenbei kann man selbst dabei noch etwas für die Umwelt tun, indem man eben konventionelle Produkte vermeidet, deren Rückstände am Ende wieder im Wasserkreislauf und irgendwann wieder bei uns landen. Der Umstieg von der konventionellen zur natürlichen Haarpflege und insbesondere Haarfarbe braucht allerdings etwas Zeit. Denn Haar und Haut müssen sich umstellen und die synthetische Haarfarbe muss herauswachsen, damit die Pfanzenfarbe ihre Wirkung tatsächlich entfalten kann. Doch es lohnt sich wirklich und ich kann es nur empfehlen.

Hier ein lokaler Tipp: http://www.sehens-wert.com/

Hier kann man eine passende Naturfriseurin/ einen passenden Naturfriseur nach Postleitzahl suchen und finden:https://www.culumnatura-naturkosmetik.com/de/pages/member.aspx

Einfach mal ausprobieren! Es lohnt sich wirklich