In den Sommerferien waren wir für einige Wochen in Dänemark und Schweden unterwegs und dabei für zwei Wochen als Selbstversorger in verschiedenen Ferienhäusern in ländlichen Gebieten. Naiverweise bin ich davon ausgegangen, dass zumindest in Greta Thunbergs Herkunftsland die plastikfreie Versorgung möglich sei, doch ich war buchstäblich erschüttert von der Einkaufssituation.

Da wir uns überhaupt nicht auskannten und es außer einigen kleineren, sehr spezialisierten Hofläden beispielsweise für Tomaten, Schafprodukte, Elchfleisch keinerlei Alternativen gab, waren wir auf die Supermärkte angewiesen. Zu Hause bin ich keine Supermarkt-Einkäuferin, sondern kaufe in Bioläden und bei kleinen, lokalen Erzeugern so plastikfrei wie möglich – auch auf dem Land. Für den Urlaub hatte ich überraschenderweise sogar an Obst- und Gemüsesäckchen gedacht, doch diese konnte ich überhaupt nicht benutzen, denn es war nahezu alles in Plastik verpackt, insbesondere die frische Bioware, um sie vor der konventionellen Ware zu schützen. Das ist völlig paradox! Es muss doch eine Möglichkeit geben, das zu ändern, beispielsweise durch getrennte Regale? Es könnte auch anders aussehen:

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Zu begrüßen ist, dass es mittlerweile auch bei einigen deutschen Supermärkten Initiativen gibt, mehr unverpackte Waren anzubieten. Die Frage ist dabei, ob diese auch so an die Supermärkte geliefert werden oder ob sie zur “Präsentation” aus einer Plastikverpackung ausgepackt werden?

Da sind wir als Verbraucher auch gefordert! Was könnten wir als Verbraucher unternehmen? Welche Vorschläge sind sinnvoll und umsetzbar und skalierbar?

Ich freue mich auf konstruktive Kommentare!