Ich dachte bei dem Wort Xylit immer an einen synthetischen Süßstoff – doch es geht auch anders! Zwar gibt auch synthetisches Xylit, doch ich spreche hier von dem echten Xylit, welches aus Birkenrinde gewonnen, als Zuckeraustauschstoff dient. Es besitzt die gleiche Süßkraft wie herkömmlicher Weißzucker, allerdings einen um 40% geringeren Brennwert und ist dadurch auch für Diabetiker geeignet. Doch es gibt einen riesigen Unterschied zum “Zucker”: es kann Karies verhindern! Karies bildende Bakterien werden von Xylit in ihrem Wachstum gehindert, wodurch sich deren Konzentration in Speichel und Plaque verringert. Außerdem vemindert es die Säurebildung in der Plaque und manche gehen davon aus, dass es die Zahne remineralisieren kann.

Möchte man also fluoridfrei unterwegs sein, können Zahnpastas, Mundspülungen, Kaugummis mit Xylit eine echte Alternative sein. Wichtig ist, dabei darauf zu achten, dass die Süße ausschließlich von Xylit kommt und nicht teilweise durch Aspartam, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen, ersetzt wurde. Ideal wäre natürlich die Variante aus der Birke. Bei übermäßigem Verzehr kann Xylit abführend wirken.

!Achtung: für Hunde ist Xylit tödlich!

Hier kommt ein einfaches Rezept zur Herstellung eines Mundwassers:

https://eat-yur-life.de/rezept-fuer-xylitol-mundwasser/