Yoga

Yoga…

… erlebt seit einigen Jahren einen großen Aufschwung. Häufig wird es eher als hippes Lifestyle “must-have” praktiziert, doch häufig entwickelt sich daraus im Laufe der Zeit eine andere Lebenshaltung, denn wenn man beginnt, regelmäßig ernsthaft zu praktizieren und über die rein körperlichen Aspekte hinaus zu üben, kann man sich der allumfassenden Wirkung kaum entziehen. Das, was wir heute oft in den Hochglanz-Yoga-Magazinen oder Websites sehen, nämlich schlanke, junge, sportliche, schöne Menschen in einer beeindruckenden Yoga-Pose mag zwar ein Teilaspekt sein, doch Yoga ist so viel mehr und die Körperübungen, Asanas genannt, sind eigentlich nur ein Vehikel zum Ursprung dessen, weshalb Yoga entstanden ist. Ganz ursprünglich war Yoga ein rein spiritueller Weg zur Erleuchtung, zum Einswerden von Körper, Geist und Seele und der Essenz aller Materie. Die körperlichen Übungen dienten dabei ganz pragmatisch dazu, Kraft und Mobilisierung zu etablieren, um möglichst lange beschwerdefrei im Meditationssitz ausharren zu können. Daraus haben sich im Laufe der Jahrtausende zahlreiche Yoga-Wege entwickelt.

Hier in unserer westlichen Zivilisation kommen sehr viele Menschen über den “sportlichen” Aspekt zum Yoga, wozu die Hochglanz-Bilder und der Wunsch, ebenso auszusehen, sicher beitragen. Manchmal wird Yoga auch ärztlich empfohlen zur Mobilisierung oder als Ausgleich zu einer hektischen Lebensweise oder einer psychisch angespannten Situation. Letztendlich ist es völlig egal, weshalb jemand zum Yoga kommt – Hauptsache er/sie tut es! Dabei ist es wirklich essentiell wichtig, den individuell passenden Yoga-Stil zu finden, der einem körperlich und geistig-emotional unterstützt. Denn die körperlichen Übungen sollen zwar herausfordern, dabei aber immer hilfreich sein, damit verletzungsfrei und mit Freude dauerhaft geübt wird. Hier beginnt schon die erste Lehre, die fast jeder Yogi (jede Yogini) erlebt: eigene Grenzen erkennen und respektieren und zwar liebevoll, ohne Ehrgeiz und Groll auf vermeintliche körperliche Unzulänglichkeiten. Je häufiger man so etwas erlebt, desto wahrscheinlicher integriert man das auch auf das Leben abseits der Yoga-Matte. Analoges gilt für die Meditations- und Atempraxis, die selbstverständlich zum Yoga gehören – sonst bleibt es eben “nur” Fitness. Doch wer im Laufe der Zeit neben der sich verbessernden körperlichen Verfassung spürt, wie Yoga die geistig-seelische Konstitution verfeinert, die Menschen durchlässiger, offener, feinfühliger macht, der möchte nicht mehr darauf verzichten. Yoga ist in jedem Alter und für jede körperliche Konstitution möglich, selbst wenn das bedeuten mag, dass man “nur” Atemübungen macht und meditiert – das Ziel bleibt immer das Gleiche; nur der Weg dorthin kann für jeden Menschen anders verlaufen, dabei immer wissend, dass man wohl zu Lebzeiten nie am Ziel ankommen wird, sondern sein Leben lang ein lernendes Wesen bleiben wird.

Hier kommen noch ein paar Links für alle diejenigen, die zuhause mit Leichtigkeit professionell unterrichtet Yoga üben möchten:

https://www.ekhartyoga.com/   

https://www.yogaglo.com/

Und ein paar regionale Tipps:

https://www.martina-mosner-yoga.de/

https://goldeneshaus.com/

https://www.bettinanoackyoga.de/